Ein außergewöhnliches Konzert erwartet die Besucherinnen und Besucher der Frühlingsmatinee der Mannheimer Bläserphilharmonie am 6. April im Mannheimer Mozartsaal. In der ersten Konzerthälfte spielt das Orchester unter der Leitung seines künstlerischen Leiters Miguel Ercolino die Auswahl für den renommierten Wettbewerb „Flicorno d’Oro“ in Riva del Garda, Italien, der nur eine Woche nach diesem Konzert stattfindet. Lassen Sie sich von sinfonischer Bläsermusik auf höchstem Niveau begeistern, denn das Ensemble tritt in der höchsten Kategorie des Wettbewerbs an.
Die Mannheimer Bläserphilharmonie feiert im Frühjahr 2025 ihr 20-jähriges Bestehen als Verein. In der zweiten Konzerthälfte widmen wir uns daher Persönlichkeiten, die das Orchester entscheidend geprägt haben. Eine besondere Ehrung gilt Stefan Fritzen (1940–2019), der das damalige Sinfonische Jugendblasorchester Mannheim – die spätere Mannheimer Bläserphilharmonie – im Jahr 1987 an der Musikschule gründete, bis 2005 leitete und in dieser Zeit zu Erfolgen führte, die einem Jugendorchester kaum jemand zugetraut hätte. Ihm zu Ehren wird das Werk „Tombeau“ von Rolf Rudin uraufgeführt.
Unter der Leitung von Markus Theinert, frisch zum Ehrendirigenten ernannt, spielt die Mannheimer Bläserphilharmonie „Give us This Day“ von David Maslanka. Theinert hat das Orchester in seinen ersten zehn Jahren als Verein – also bis 2015 – maßgeblich geprägt. Zum krönenden Abschluss der Frühlingsmatinee wird ein Mammut-Orchester mit über 130 Musiker*innen – darunter zahlreiche ehemalige Mitglieder – die Bühne betreten, um unter Markus Theinerts Leitung mit „Irish Tune from County Derry“ und „Moment for Morricone“ zwei Klassiker aus dem Repertoire des Ensembles zu musizieren.
Freuen Sie sich auf einen festlichen Konzertvormittag voller klingender Rückblicke auf die Geschichte und Erfolge der Mannheimer Bläserphilharmonie sowie spannender Ausblicke auf kommende Herausforderungen des vielfach ausgezeichneten Orchesters.
Miguel Ercolino, Dirigent
Markus Theinert, Ehrendirigent
Sertab Erener, türkische Pop-Diva und langjähriger Superstar, kommt nach Europa! Machen Sie sich bereit für einen Abend voller musikalischer Abenteuer, an dem Sertab Erener ihre neuesten Hits sowie zeitlose Klassiker spielen wird.
Hamburger Rap-Pionier Samy Deluxe und Mikis Takeover! Ensemble lassen die Grenzen zwischen Hip Hop und Klassik einstürzen. Was haben ein klassisches, kammermusikalisches Ensemble und ein Rapper gemeinsam?
Eine Bühne, die Liebe zur Musik und die ungelöste Frage: was ist eigentlich Hochkultur!
… In nie gehörter Weise transportieren die klassischen Musiker die Werke von Samy Deluxe aus seinen Hochkultur-Alben in Gefilde, die den Zuhörer ganz tief eintauchen lassen und gleichzeitig aufrütteln.
Die emotionale Stärke der klassischen Musiksprache vereint mit der textlichen und rhythmischen Durchschlagskraft des Hip Hop.
Ein Fest auf der Bühne, ein Hauptgewinn für beide Seiten und eine neue Erkenntnis zum Thema Hochkultur!
Die Besetzung
Miki Kekenj, Violine, Arrangements und Leitung
Gergana Petrova, Violine
Erin Kirby, Viola
Valentin Priebus, Violoncello
Max Dommers, Kontrabass
Marta Dotkus, Cembalo
Melissa Audrey, Backing Vocals
Hanife Sylejmani, Backing Vokals
2025 wird ein großartiges Jahr für RAINHARD FENDRICH-Fans! Am 27. Februar feiert die Musiklegende 70. Geburtstag, das 45-jährige Bühnenjubiläum steht ins Haus wie auch die Veröffentlichung des von allen heiß ersehnten, neuen Studio-Albums „Wimpernschlag“ (VÖ: 31.1.25) und als Sahnehäubchen folgt die große Jubiläumstournee ab April durch Deutschland, Österreich und die Schweiz – und auch am 9. Oktober 2025 live in Mannheim im Rosengarten.
Mit der Veröffentlichung seines Live-Albums „Symphonisch in Schönbrunn“ hatte sich Rainhard Fendrich Anfang Juni in den Charts zurückgemeldet und gleichzeitig ein neues Studio-Album mit dem Titel „Wimpernschlag“ für Anfang 2025, gut sechs Jahre nach seinem letzten Studio-Album „Starkregen“ und rechtzeitig zu seinem 45-jährigen Bühnenjubiläum, angekündigt. Begleitet wird diese Veröffentlichung von einer umfangreichen Jubiläumstournee mit dem Titel „Rainhard Fendrich – 45 Jahre Live I Nur ein Wimpernschlag“. Die Fans können sich dann auf unvergessliche Konzerte freuen – mit vielen neuen Liedern sowie Fendrichs größten Hits und Kultsongs seiner 45-jährigen Karriere wie „Tango Korrupti“, „Macho Macho“, „Es lebe der Sport“, „Weus’d a Herz hast wia a Bergwerk“ und viele mehr!
Rainhard Fendrich hat – vor allem in seiner österreichischen Heimat – alles erreicht, was es zu erreichen gibt: Er hat unzählige Nummer1-Alben veröffentlicht, eröffnete als erster Pop-Künstler die Wiener Festwochen und hatte gleich zweimal die Gelegenheit mit einem klassischen Symphonie-Orchester Konzerte zu spielen. Unzählige seiner Lieder wurden zu Evergreens, die mittlerweile nahezu Volkslied-Charakter besitzen, und sein Song „I Am From Austria“ gilt als die heimliche Bundeshymne Österreichs.
Fendrich selbst sieht sich nicht als Legende, sondern schlichtweg als Liedermacher. 45 Jahre Karriere liegen hinter dem Ausnahmekünstler. Er muss sich selbst nichts mehr beweisen und diese Gewissheit verleiht ihm die Freiheit, sich ganz ungezwungen und mit unerschöpflicher Energie genau dem zu widmen, was ihn am meisten erfüllt: seine Gedanken zu Liedern zu formen und diese Lieder live vor Publikum präsentieren!
Die Songs des neuen Albums werden wiederum eine eindrucksvolle Mischung aus eingängigen Melodien und tiefgründigen, nachdenklichen Texten sein, zuweilen gepaart mit einem humorvollen Augenzwinkern. Darunter auch „Wladimir“, Mitte Juli als Single-Auskopplung erschienen und der erste neue Fendrich-Song nach seinem letzten Studio-Album „Starkregen“ und dem zuletzt veröffentlichen Album „Symphonisch in Schönbrunn“. Zwei weitere neue Single-Kopplungen erschienen Anfang und Mitte November und steigerten noch mehr die Vorfreude auf das neue Album: „Wir sind am Leben“ mit nachdenklich-zärtlichen Tönen, aber auch mit für Rainhard Fendrich außergewöhnlich treibenden Beats. Und „Hoit mi“ – ein Song, der die Erkenntnis aufgreift, wie wichtig es ist, nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Zeiten jemanden an seiner Seite zu haben, der ganz einfach da ist und einen auffängt, wenn es darauf ankommt.
Fendrich ist und bleibt Fendrich – ein scharfsinniger Beobachter und Chronist seiner Zeit, der sein Augenmerk textlich und musikalisch auf das Wesentliche richtet. „Wimpernschlag“ ist aber auch eine sehr persönliche Retrospektive: Rainhard Fendrich blickt zurück auf Stationen seines Lebens, gibt u.a. Einblicke in seine Kindheit und Jugend, zieht Bilanz. Heute noch mal jung sein? Nein, ganz sicher nicht. Sein Fokus liegt im Hier und Jetzt.
Viel zu früh ist der Ausnahmekünstler im Alter von 45 Jahren verstorben. Mit seiner Band QUEEN feierte er Mega-Erfolge. Ihre Hits sind unsterblich und begeistern nach wie vor Jung und Alt mit dem Repertoire aus Rock, Pop, Klassik, Balladen, Disco oder RnB in ihren Songs. Durch den Film „Bohemian Rhapsody“ (2018), durch zahlreiche Dokumentationen und Konzerte der Ausnahme-Band bleibt QUEEN bis heute unvergessen bei ihrer riesigen Fangemeinde.
Jetzt bringen wir The Music of QUEEN Live auf die Bühne – die derzeit wohl beste und authentischste QUEEN Tribute-Show!
Der charismatische Frontmann Valentin L. Findling und seine erstklassige Liveband präsentieren die Welthits von QUEEN. Er verkörpert Freddie Mercury so atemberaubend und energiegeladen wie kein Zweiter. Er hat die Stimme, den Look und die Moves.
Seine Live-Band spielte mit Größen wie Earl Harvin (u.a. Seal, Sam Smith, Céline Dion), mit Peter Schilling, Sandy (No Angels), als Support von Eric Clapton, Paul Young, u.v.a. Die Songs bieten einen Rundumschlag durch das gesamte QUEEN-Repertoire mit allen Hit-Klassikern der britischen Kult-Band.
Erleben Sie jetzt mit The Music of QUEEN Live die Wiederauferstehung eines Idols und einer der größten Bands der Rock- und Pop-Geschichte!
DIE WELT schreibt: „Was für eine Stimme! So ein Abend!“
Arnold Schönberg Ein Überlebender aus Warschau op. 46
Georg Friedrich Händel I know that my redeemer liveth („Ich weiß, dass mein Erlöser lebet“) aus „Der Messias“
Enjott Schneider Memento mortuis. „Herr, mach mich zum Werkzeug deines Friedens“ Motette für Chor und Orchester
Johannes Brahms Ein Deutsches Requiem op. 45
Am 8. Mai jährt sich die Befreiung vom Nationalsozialismus zum 80. Mal. Sechs Jahre Krieg und mehr als 60 Millionen Tote – das Konzert ist allen Lebenden und Leidtragenden gewidmet. Immer auch mit dem Blick auf die aktuellen Kriege, Diskriminierungen und anti-demokratischen Strömungen weltweit – für mehr Menschenwürde, Solidarität und Freundschaft.
Ludwig van Beethoven Missa solemnis D-Dur, op. 123
Geschenke, die von Herzen kommen, sind am schönsten. Man merkt dann, dass sich das Gegenüber Gedanken gemacht hat. Beethovens „Missa solemnis“ war ein Herzensgeschenk für seinen Freund Erzherzog Rudolph von Österreich. „Von Herzen möge es wieder zu Herzen gehen“, schrieb Beethoven an den Anfang der Partitur. Wer keine Zeit hat eine Messe zu komponieren, spielt über Bande und schenkt Konzertkarten.
Erich Wolfgang Korngold Captain Blood, daraus: Ouvertüre
John Williams Konzert für Violoncello und Orchester
Hector Berlioz Symphonie fantastique, op.14
Gibt es ein bombastischeres Lebenswerk als das von John Williams mit 54 Oscar-Nominierungen, 68 Grammy Nominierungen und nahezu allen Kompositionsaufträge zu den Spielberg-Filmen? Das erinnert fast an Mozart und Da Ponte. Ehrlicherweise kennen die acht Milliarden Menschen auf dieser Erde wahrscheinlich eher die Star-Wars-Fanfaren als den Don Giovanni. Erfunden hat den Hollywood-Sound übrigens Erich Wolfgang Korngold. Und auch er trat im Doppel auf: mit Max Reinhardt. Die beiden Exil-Österreicher revolutionierten in Hollywood die Filmindustrie.
Maurice Ravel Le Tombeau de Couperin. Suite (1919 vom Komponisten orchestriert)
Fazil Say Konzert für Trompete, Orgel und Orchester
Maurice Ravel Menuet antique (1929 vom Komponisten orchestriert)
Maurice Ravel Daphnis et Chloé daraus: Suite Nr. 2
Zwischen Asche und Staub liegt ein Leben, aber welches? Bevor wir irgendwann Flusen im Weltall sind, wäre es gut, etwas zu schaffen, das ewig bleibt. Maurice Ravel war sein Leben lang dem Tod ganz nah. In seiner Ballettmusik zu „Daphnis und Chloé“ gelang es ihm, etwas scheinbar so Selbstverständliches wie den Sonnenaufgang klanglich zu revolutionieren. Abertausende Noten flirren wie sich ausbreitendes Sonnenlicht: Jeden Tag ein neuer Tag, und immer wieder geht die Sonne auf – was für ein tröstender, hübscher Schwindel!