Max Raabe & Palast Orchester / Tournee 2025 / Neues Programm
Wie 2025 beginnt, ist jetzt schon klar: mit einem neuen Konzertprogramm von Max Raabe & Palast Orchester! Im riesigen Notenfundus des Ensembles warten zahlreiche Titel darauf, dem geneigtem Publikum präsentiert zu werden. In einigen erzählt Max Raabe von seinen geheimsten Wünschen – „Ich möchte mal ´ne Hummel streicheln“ – oder von Augenblicken, in denen er gerne die Uhr zurück drehen würde, wie in „Nochmal von vorn“. Das Erfolgsrezept von Max Raabe & Palast Orchester ist, dramaturgisch fein abgestimmte Konzerte aus Originalarrangements der 20er/30er und „Raabe-Pop“ zu gestalten. Auch im neuen Programm wird das Publikum seufzen, gerührt und berührt sein, Tränen lachen und feuchte Augen der Rührung bekommen, sich angesprochen fühlen – und auf jeden Fall mit einem breiten Grinsen den Konzertsaal verlassen.
Natürlich war es damals im Ostberlin der 1970er nicht abzusehen, als sich Musiker von Panta Rhei und der Horst-Krüger-Band zusammenfanden, dass diese neue Band einmal ihren festen Platz in den Annalen der Geschichte der deutschen Popularmusik einnehmen wird. Andererseits: Dass hier Großes entsteht, war ziemlich schnell zu merken. Und spätestens mit Beginn der Achtzigerjahre – gerade einmal fünf Jahre nach Bandgründung – zählten KARAT zu den wichtigsten deutschen Bands – in Ost wie West.
2025 laden Gitarrist Bernd Römer, Schlagzeuger Heiko Jung, Keyboarder Martin Becker, Bassgitarrist Daniel Bätge und Sänger Claudius Dreilich zu einem ganz besonderen Jubiläum: 50 Jahre KARAT werden gefeiert. Neben einer umfangreichen, über das komplette Jahr andauernden Geburtstagstournee wird es ein Album mit neuen Liedern sowie ein neues Karat-Buch, das alle fünf Dekaden umfasst, geben. Und nicht zuletzt geht es mit KARAT auf große Jubiläums-Kreuzfahrt: Im Mai startet das KARAT-Schiff AIDAdiva nach Norwegen.
50 Jahre KARAT stehen nicht nur für Klassiker wie „Über sieben Brücken“, „König der Welt“, „Der blaue Planet“, „Schwanenkönig“, „Albatros“, „Jede Stunde“ oder „Mich zwingt keiner auf die Knie“, unzählige Preise und Chartplatzierungen sowie über zwölf Millionen verkaufte Tonträger, sondern auch für eine Band, die mit frischen Ideen, unbändiger Leidenschaft und kraftvoller Energie im Hier & Jetzt angekommen ist.
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 101 D-Dur Hob. I:101 »Die Uhr«
Gustav Mahler: Kindertotenlieder für Singstimme und Orchester
Benjamin Britten: Sinfonia da Requiem op. 20
Joseph Haydns Sinfonie Nr. 101 D-Dur »Die Uhr« beschließt das Konzertprogramm. Sie gehört zu den 12 Londoner Sinfonien, die Haydn 1791 bis 1795 für seine beiden Reisen nach London komponierte.
Der Tod des eigenen Kindes: Innerhalb weniger Wochen macht Dichter Friedrich Rückert diese existenziell erschütternde Erfahrung und verarbeitet sie, indem er über 400 Kindertotenlieder schreibt. Jahrzehnte später wählt Gustav Mahler fünf Gedichte aus und formt aus ihnen einen außergewöhnlich bewegenden Liedzyklus. Gleichzeitig gibt er Rückerts eindringlicher Poesie eine weitere Tiefendimension.
Die Sinfonia da Requiem, 1941 in den USA uraufgeführt, ist das erste große Orchesterwerk von Benjamin Britten. Auftraggeber ist die japanische Regierung, um 1939 das 2600-jährige Bestehen der Mikado-Dynastie zu feiern. Britten hält sich kaum an die Vorgaben und komponiert ein alles andere als feierliches Orchesterstück. Gewidmet ist es dem Andenken seiner Eltern – und es enthält eine unbestreitbare Antikriegsbotschaft.