1. Orchesterkonzert mit Clara-Jumi Kang
1. Orchesterkonzert mit Clara-Jumi Kang
Die 17. Saison der Mannheimer Philharmoniker beginnt mit einem Heimspiel.…
Die 17. Saison der Mannheimer Philharmoniker beginnt mit einem Heimspiel.
In Mannheim geboren, gilt die Violinistin Clara-Jumi Kang als eine der herausragendsten Musikerinnen ihrer Generation. Bereits im Alter von vier Jahren begann sie ihre Ausbildung als jüngste Studentin in der Geschichte der Mannheimer Musikhochschule, später studierte sie unter anderem bei Zakhar Bron sowie an der Juilliard School in New York bei der legendären Pädagogin Dorothy DeLay. Internationale Aufmerksamkeit erlangte sie spätestens mit ihren Erfolgen bei bedeutenden Wettbewerben wie dem Indianapolis International Violin Competition und der Sendai International Violin Competition. Heute konzertiert sie mit renommierten Orchestern darunter dem London Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic, dem Los Angeles Philharmonic, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra, dem Seoul Philharmonic Orchestra und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Darüber hinaus arbeitete sie mit Dirigenten wie Daniel Harding, Lahav Shani oder Jaap van Zweden zusammen und musiziert regelmäßig mit Künstlerpersönlichkeiten wie Martha Argerich, Gidon Kremer oder Mischa Maisky.
Im ersten Konzert der neuen Spielzeit interpretiert Kang mit den Mannheimer Philharmonikern das ebenso anspruchsvolle wie mitreißende Violinkonzert von Johannes Brahms. Mit diesem Werk schuf Brahms einen Höhepunkt der romantischen Konzertliteratur, indem er die Anforderungen des virtuosen Solokonzerts mit der konsequenten Struktur seiner sinfonischen Werke verknüpft.
In der zweiten Hälfte erklingt Beethovens 8. Sinfonie, die ungerechterweise bis heute im Schatten ihrer “großen Schwestern” steht. Dabei zeichnet sich die Achte durch eine frische Vitalität und einen heiteren musikalischen Witz aus, der für den oft als streng geltenden Komponisten geradezu untypisch wirkt.


