SWR Symphonieorchester: Ein spanischer Abend u.a. mit Ravels „Boléro“

Ein lautes „Viva España!“ Emmanuel Chabrier, Claude Debussy und Maurice Ravel kommen zwar aus Frankreich. Aber das „trio français“ verbindet neben ihrem gemeinsamen Heimatland eine Faszi-nation fürs südliche Nachbarland, für Spanien. Schlicht „España“ nennt Chabrier seine so spritzig-farbige „Rhapsodie“ für Orchester, die nach einer Reise ins Nachbarland im Jahr 1882 entsteht. Manche spanischen Tänze wie die Jota dürfen da natürlich nicht fehlen.
Emmanuel Chabrier löst Ende des 19. Jahrhunderts eine regelrechte Spanien-Euphorie in Frankreich aus, von der sich auch Claude Debussy und Maurice Ravel mitreißen lassen. Debussys so herrlich schwebendes, impressionistisches Klanggemälde „Iberia“ und Ravels immer noch so frisch wirkende experimentelle Klangstudie „Boléro“ sind die modernen Varianten dieser Begeisterung für ein Land, dessen Komponisten noch immer unterschätzt sind. Viel zu selten zu hören sind Werke von Enrique Granados, von Isaác  Albeniz oder Manuel de Falla.
Das Klavierkonzert „Noches en los jardines de España“, die „Nächte in spanischen Gärten“ von de Falla ist nicht nur virtuos, sondern steckt voller Geheimnisse. Sie sind an Klangreichtum kaum zu überbieten. Zum Glück beherrscht die Klaviersolistin Elena Bashkirova ja das Spiel mit Farben. Sie hat nicht nur mit dem französischen Dirigenten Pierre Boulez zusammen gearbeitet, sondern auch mit solchen Dirigenten-Größen wie Sergiu Celibidache oder Andris Nelsons. Alle drei sind bekannt für eine detailverliebte Klanggestaltung – eine Malerei mit Klängen, die Manuel de Fallas imposantes Klavierkonzert geradezu einfordert.

SWR Symphonieorchester: Martin Fröst spielt Mozarts Klarinettenkonzert

„Empfangen sie Mozarts Geist aus Haydns Händen“. In einer Weltrangliste der meistzitierten Musiksätze belegt der Ausspruch von Graf Waldstein sicher einen vorderen Platz. Als Beethoven sich 1792 auf den Weg nach Wien macht, will er alles über die Wiener Klassik wissen: Über die Kunst mozartscher Eleganz, über dessen melodische Phantasie, auch über Haydns Sicherheit im Tonsatz.

Mozart ist bei Beethovens Ankunft nicht mehr unter den Lebenden. Doch seine helle, virtuose und transparente Musik inklusive des kurz vor seinem Tod komponierten Klarinettenkonzerts KV 622 hat Spuren hinterlassen. Beethovens Pastorale ist keine „muskulöse“ Symphonie wie die Dritte oder die Fünfte. Sie atmet den leichten, über den Dingen schwebenden „mozartschen  Geist“.
Ganz lassen kann es Beethoven aber dann doch nicht mit seinen Innovationen. Wie das Gewitter hereinbricht in die zuvor noch recht beschauliche ländliche Idylle – das ist schon ein ganz anderer expressiver Ton als jener in Wien so übliche.

Den Ton treffen wird das SWR Symphonieorchester auf alle Fälle. Mit Matthew Halls steht ein Dirigent am Pult, der viel Erfahrung hat mit der Wiener Musikkultur. Halls dirigierte sowohl die Wiener Symphoniker wie das Concentus Musicus Wien. Qualitäten des schwedischen Solisten, des Klarinettisten Martin Fröst, stehen außer Frage. Fröst hat einen der renommiertesten Preise in der Musikwelt gewonnen: Den Léonie Sonning Musikpreis.

Konzerthausorchester Berlin / Bomsori Kim / Joana Mallwitz

Im Zentrum stehen zwei Schlüsselwerke der Romantik: Mendelssohns Violinkonzert e-Moll und Tschaikowskys 5. Sinfonie, beide geprägt von großer emotionaler Tiefe und dramatischer Spannung in der melancholischen Tonart e-Moll. Eröffnet wird der Abend mit der „Faust-Ouvertüre“ von Emilie Mayer, einer der bedeutendsten Komponistinnen der Romantik, die schon zu Lebzeiten als „weiblicher Beethoven“ gerühmt wurde. Dieser Konzertabend verspricht ein Gipfeltreffen zweier außergewöhnlicher Musikerinnen: die Spitzengeigerin Bomsori und Joana Mallwitz, Chefdirigentin des Konzerthausorchesters Berlin. Virtuosität, Präsenz, Klarheit und ein warmer fülliger Geigenton: Bomsori gilt als eine der dynamischsten und aufregendsten Geigerinnen der Gegenwart. Zwischen lyrisch berührend und virtuos funkelnd zeigt sie im Violinkonzert von Felix Mendelssohn  Bartholdy ihre ganze Geigenkunst. In ihrem Heimatland Korea ist sie längst ein Star und auch hierzulande begeistert sie mit ihrer unvergleichlichen Bühnenpräsenz. Joana Mallwitz zählt zu den prägendsten Dirigentinnen ihrer Generation. Seit der Saison 2023/24 ist sie Chefdirigentin und Künstlerische Leiterin des Konzerthausorchesters Berlin. Ihr künstlerischer Ansatz verbindet analytische Präzision mit großer emotionaler Intensität – Musik entsteht bei ihr „durch den Kopf ins Herz und in den Körper.“ Die Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon wurde für ihre CD-Einspielung „The Kurt Weill Album“ mit dem Konzerthausorchester Berlin mit dem OPUS Klassik  als  „Dirigentin  des  Jahres“ ausgezeichnet. Bei Pro Arte formt sie im Saisonfinale mit dem Konzerthausorchester Berlin einen energiegeladenen Höhepunkt, in dem Tschaikowskys 5. Sinfonie ihre volle emotionale Wucht entfaltet. Ein Abend, der unter die Haut geht und lange nachklingt.

Jonas Kaufmann – Tutto Verdi / Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

„The world’s greatest tenor“ – um Kaufmanns Talent und Karriere zu beschreiben, reichen Superlative kaum aus. Seine verführerisch schöne Stimme besticht durch Kraft, Leidenschaft und Temperament. So wird Jonas Kaufmann weltweit gefeiert, nicht nur an den größten Opernhäusern, sondern auch auf seinen Konzerttourneen.

Nach der erfolgreichen Tournee „Viva Puccini“ 2024 kehrt Jonas Kaufmann gemeinsam mit der lettischen Sopranistin Marina Rebeka mit einem neuen Opern-Programm in die europäischen Konzertsäle zurück: Diesmal widmet sich der Startenor und gefeierte Verdi-Spezialist ganz diesem Großmeister der italienischen Oper. Mit Arien, Duetten und Szenen aus populären Verdi-Opern wie „Aida“, „Un Ballo in Maschera“, „La Forza del Destino“, „Otello“ und „Don Carlos“ entführt er das Publikum in die dramatische, gefühlvolle und auch burleske Welt des romantischen Komponisten. Das Besondere an Verdi sei für Jonas Kaufmann „eine große Freiheit der Interpretation“. In Begleitung der Deutschen Staatsphilharmonie unter der Leitung von Jochen Rieder lässt der Tenorissimo mit Charme und Charisma die italienische Oper hochleben.

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Grigory Sokolov – Klavierrezital

Mit seinen unvergleichlichen Klavierabenden zieht er das Publikum auf der ganzen Welt in seinen Bann. Grigory Sokolov ist ein Phänomen – eine Ausnahmeerscheinung, er ist längst zum Kult geworden. „Seine Klavierabende entfalten eine einzigartige Magie, die das Publikum in atemlose Stille versetzt und jeden Auftritt zu einem unvergesslichen musikalischen Erlebnis macht,“ so der Tagesspiegel. Sokolov ist einer der wahrhaft größten Pianisten unserer Zeit: perfektionistisch und kompromisslos, was sein Klavierspiel betrifft.

Eitler Starruhm, Imagepflege oder modern gestylte Medienwirksamkeit – das alles bedeutet Sokolov nichts. Der Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon fokussiert sich ausschließlich auf die Musik. Er beherrscht eine brillante Technik, ein poetisches Einfühlungsvermögen und eine Souveränität, die ihm alle Freiheiten auf der Bühne eröffnen. Grigory Sokolov hält die Zahl seiner jährlichen Konzertauftritte bewusst klein – jedes einzelne davon ist eine Offenbarung: Vollkommen in sich gekehrt, versunken in seine Kunst betritt er die Bühne und lässt Zeit und Raum vergessen. So schafft er bei jedem Auftritt eine unvergleichliche Konzertatmosphäre. Sokolovs Klavierabende sind Sternstunden des erfüllten Musizierens. Dabei ist der Pianist ein Besessener, ein Fanatiker der Perfektion. Mit scharfem musikalischen Verstand durchdringt er die großen Meisterwerke bis ins kleinste Detail. Nur er weiß, in welchen Werkkosmos er sich als nächstes begibt. Sokolov sieht im spontanen Akt des Musizierens das größte Potenzial. Hier zählt jeder Augenblick. Ein großer Solist muss hellwach sein, muss auf die Sekunde hin Präsenz zeigen.

Pro Arte – Deutsche Radio Philharmonie

Ein Abend von besonderer Intensität und stiller Ausdruckskraft erwartet das Publikum mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern unter der Leitung ihres Chefdirigenten Josep Pons sowie Schauspielstar Martina Gedeck, bekannt aus Film und Fernsehen, als Rezitatorin. Mit „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ schuf Haydn eines der eindringlichsten Werke der Passionszeit. Sieben langsame Orchestersätze reflektieren die letzten Worte Jesu am Kreuz – Musik von starker Intensität, geprägt von tiefer Andacht. Zwischen den Sätzen trägt Martina Gedeck die biblischen Texte vor, zusammen mit kurzen Kommentaren von sieben Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Glaubensrichtungen und weltanschaulichen Traditionen. Jede dieser sieben Stimmen reflektiert eines der letzten Worte Jesu aus der jeweiligen Perspektive – persönlich, poetisch oder philosophisch. So entsteht ein Dialog zwischen der Musik Haydns, den biblischen Texten und den Gedanken der Gegenwart – eine vielschichtige Reflexion über Leid, Hoffnung und Menschlichkeit.

SWR Symphonieorchester: Beethovens „Missa solemnis“ François-Xavier Roth, Dirigent

Als sein „gelungenstes Werk“ bezeichnet Ludwig van Beethoven seine Missa Solemnis – doch seine Zeitgenossen schütteln nur den Kopf angesichts dieses Kolosses, der manch sperrige Eigenschaften eines Spätwerks in sich vereint. Von „düsteren und verworrenen Grübeleien“ ist nach der Premiere die Rede, auch von einem „komplizierten Tonwerk“, das nach „einmaligem Hören“ nicht „erfasst“, geschweige denn „verstanden“ werden kann. Aber: Einen Beethoven darf man nicht nur beleidigen. Und so schreiben manche Kritiker auch, dass es künftigen Generationen vorbehalten sei, über die Missa Solemnis ein weiseres Urteil zu fällen als ihnen selbst möglich ist.
Längst hat sich das zu Entstehungszeiten als so befremdend empfundene Werk durchgesetzt – sowohl in Kirchenräumen wie in Konzerthäusern in der ganzen Welt. Unsere Ohren können mit Beethovens späten Innovationen besser umgehen. Und: Was früher für Musiker und Sänger eine kaum zu bewältigende strapaziöse Aufgabe war, ist mittlerweile eine machbare Angelegenheit. Besondere Spezialisten stehen zur Verfügung: Seien es vier weltweit renommierte Vokalsolisten, das SWR Vokalensemble mit dem WDR Rundfunkchor und nicht zuletzt das SWR Symphonieorchester unter der Leitung von François-Xavier Roth. Mit vereinten Kräften werden sie alle schon Licht in jenes „Dunkel“ bringen, das manche von Beethovens Zeitgenossen in der Missa Solemnis hörten.

Royal Philharmonic Orchestra London / Jan Lisiecki / Vasily Petrenko

London ist und bleibt die Metropole der Spitzenorchester Europas: Unabhängig von den Opernorchestern konkurrieren dort fünf große Sinfonieorchester miteinander. In dieser Spielzeit begrüßen wir das unmittelbar nach dem Krieg vom legendären Sir Thomas Beecham gegründete Royal Philharmonic Orchestra – das einzige Orchester, das von Königin Elizabeth II geadelt wurde. Zu Pro Arte kommt das Weltklasse-Orchester unter der Leitung seines Chefdirigenten Vasily Petrenko gemeinsam mit Jan Lisiecki, der zu den herausragendsten Pianisten seiner Generation zählt. Er ist ein Sunnyboy, ein Sympathieträger, der die Herzen seines Publikums im Sturm erobert. „Der Spiegel“ nennt den Kanadier „eine Sensation“. Mit technischer Brillanz, musikalischer Reife und außergewöhnlicher Ausdruckskraft begeistert er weltweit auf den bedeutendsten Konzertbühnen. Die BBC beschreibt ihn als „vielleicht den vollständigsten Pianisten seiner Zeit“, die New York Times als „makellos, lyrisch und intelligent“.
In Mannheim erwartet Sie ein Konzertabend voller dramatischer Spannung, orchestraler Klangkraft und emotionaler Tiefe. Den Auftakt bildet Butterworths selten gespielte Orchester-Rhapsodie „A Shropshire Lad“, eine atmosphärisch dichte Klanglandschaft zwischen Melancholie und impressionistischer Farbigkeit. Im Mittelpunkt steht Sergei Prokofjews Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 16 –   ein Werk von mitreißender Energie, rhythmischer Schärfe und höchster Virtuosität. Den programmatischen Bogen schließt Ludwig van Beethovens 5. Sinfonie, deren ikonisches Eröffnungsmotiv und triumphales Finale sie bis heute zu einem Sinnbild für Aufbruch und musikalische Vision machen. Ein absolutes Highlight der Saison!

Philharmonie Baden-Baden / Anna Netrebko / Marco Armiliato

Weltstar-Sopranistin Anna Netrebko kommt für ein exklusives Konzert nach Mannheim.  Die Primadonna assoluta wird zusammen mit dem Tenor Brian Jagde und dem Bariton George Petean Arien, Duette und Terzette aus den Opern von Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Umberto Giordano, Francesco Cilea und Ruggero Leoncavallo singen. Sie teilen sich die Bühne mit der Philharmonie Baden-Baden unter der Leitung von Marco Armiliato.

Das Publikum erwartet ein Konzertabend der Extraklasse mit der Ikone der Oper, Anna Netrebko, und ihrer einzigartigen Interpretation der schönsten Stücke der italienischen Oper aus der Romantik und dem Verismo. Künstlerische Virtuosität verschmelzen mit intensiven Emotionen und sorgen für ein unvergessliches Klassikerlebnis. Neben Anna Netrebko glänzen Brian Jagde mit seiner fesselnden dramatischen Präsenz als Tenor und George Petean, der zu den gefragtesten Verdi-Baritonen unserer Zeit zählt.

Anna Netrebko gilt als eine der herausragendsten und bekanntesten Sopranistinnen unserer Zeit. Seit dem Beginn ihrer glanzvollen Karriere im Jahr 1994 hat sie sich als eine führende Primadonna des 21. Jahrhunderts etabliert. Von der Mailänder Scala bis an die Metropolitan Opera, als Solistin bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele oder als erste Klassik-Künstlerin, die in die jährliche Liste der 100 einflussreichsten Menschen der Welt des Time Magazins aufgenommen wurde. Ihre Live-Auftritte und vielfach ausgezeichneten Aufnahmen zeigen eine beeindruckende Bandbreite und künstlerische Sensibilität in der Darstellung der berühmtesten Heldinnen der Oper. Mit ihrem kraftvollen Timbre und ihrer einzigartigen Musikalität verzaubert sie ihr Publikum immer wieder. Anna Netrebko steht nicht nur regelmäßig im Mittelpunkt der bedeutendsten Opernproduktionen weltweit, sondern tritt auch in zahlreichen Konzerten und Liederabenden auf der Welt auf. „Netrebko bringt eine einzigartige Mischung aus Leidenschaft, technischer Brillanz und emotionaler Tiefe in ihre Auftritte. Sie hat die seltene Fähigkeit, das Publikum in ihren Bann zu ziehen, unabhängig davon, welche Rolle sie spielt,“ New York Times. Erleben Sie musikalischen Hochgenuss der Extraklasse!

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Hayato Sumino – Klavierrezital

Vom Wettbewerbssaal bis zur digitalen Bühne: Als Halbfinalist des renommierten Chopin-Wettbewerbs, Ingenieurabsolvent, Komponist und gefeierter YouTube-Star hat er sich eine ganz eigene Fangemeinde aufgebaut. Der japanische Shootingstar Hayato Sumino, bekannt unter seinem Künstlernamen „Cateen“, begeistert mit seinen Interpretationen weltweit ein Millionenpublikum und erreicht auf YouTube über 1,55 Millionen Abonnenten. Als OPUS Klassik-„Nachwuchskünstler des Jahres“ sowie für die „Live-Performance des Jahres“ (Solist) 2025 vereint er brillante Technik mit poetischer Ausdruckskraft. 2025 schrieb er Musikgeschichte: Mit einem Solo-Recital vor 18.546 Besuchern in der K-Arena Yokohama stellte er einen neuen Guinness-Weltrekord für das größte Indoor-Solo-Klavierkonzert auf. Nun gastiert er erstmals bei Pro Arte. Im Zentrum seines Programms „CHOPIN ORBIT“ steht die Musik von Frédéric Chopin – jenem Komponisten, dessen Werke Sumino seit seiner Kindheit begleiten und prägen. „Für mich war Chopin schon immer wie ein Idol“, sagt der Pianist selbst über seine tiefe Verbindung zu Chopins Musik. Diese intensive Auseinandersetzung spiegelt sich auch in seinem kürzlich erschienenen Album „Chopin Orbit“ wider. Am Konzertabend stehen das Scherzo Nr. 1 h-Moll op. 20, die berühmte „Trauermarsch-Sonate“ Nr. 2 sowie ausgewählte Etüden und Mazurken im Mittelpunkt. Sumino erweitert Chopins Klangwelt durch eigene Kompositionen und Bearbeitungen sowie durch Improvisationen über Chopin-Motive. Auch Camille Saint-Saëns‘ mitreißende „Danse macabre“ sowie Auszüge aus Igor Strawinskys „Feuervogel“ in brillanten Klavierfassungen setzen klangliche Akzente.