Für viele gehört der Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ so untrennbar zu Weihnachten wie das Funkeln der Kerzen am Baum und ist damit fester Bestandteil des Weihnachtsprogramms. Denn es sind die kleinen magischen Momente, die diese zauberhafte Liebesgeschichte so besonders machen: die drei Zaubernüsse, die Aschenbrödel Wünsche erfüllen, die verschneiten Landschaften, der festliche Ball – und natürlich der Moment, in dem der Prinz den zierlichen Schuh auf der Treppe entdeckt.
Doch nicht nur im Fernsehen entfaltet das Märchen seine Magie: Seit einigen Jahren sorgt der Weihnachtsklassiker regelmäßig für ausverkaufte Konzertsäle, wo sich die Bühnen in eine märchenhafte Kulisse der romantischen Liebesgeschichte verwandelt. Während der Film auf einer Kinoleinwand läuft, begleitet ein großes Symphonieorchester die Szenen mit den bekannten Klängen und lässt die Zuschauer beinahe selbst zu Besuchern des Hofballs werden.
Der Soundtrack des tschechischen Komponisten Karel Svoboda trug maßgeblich zum Erfolg des Films bei – schon kurz nach dessen Veröffentlichung erhielt Svoboda internationale Aufträge und komponierte später die unvergesslichen Melodien für Zeichentrickklassiker wie „Die Biene Maja“, „Wickie“ und „Nils Holgersson“. Doch gerade die Musik zu „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ hat bis heute einen besonderen Zauber und weckt bei den Zuhörern ein Gefühl von purem Glück – fast so schön wie die Vorfreude aufs Fest.
Orchester: Badische Staatskapelle Karlsruhe
FilmPhilharmonic Edition / Film mit Genehmigung der Deutschen Kinemathek im Auftrag der DEFA Stiftung / Musik mit Genehmigung von Pro Vox Music Publishing
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel – Das Konzert: Ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie
Wer kennt sie nicht, die Titelmelodie des Weihnachtsklassikers „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“? Seit über 50 Jahren reitet die Märchenheldin dazu verträumt auf ihrem Schimmel Nikolaus durch verschneite Landschaften und entzückt Generationen von Zuschauern. Aschenbrödel nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand, kämpft für das große Glück und zeigt dabei auch dem Prinzen gleich bei der ersten Begegnung im Wald zielsicher, wo es lang geht. Eigensinnig und mit dem Herzen am rechten Fleck – das ist es, was den Film bis heute ausmacht.
Seit seiner Erstausstrahlung im Jahr 1973 ist das von Leichtigkeit getragene Filmmärchen mit seiner Schneekulisse und winterlich-romantischen Stimmung nicht mehr aus dem Weihnachtsprogramm wegzudenken. Zu verdanken ist dieses filmische Weihnachtswunder kuriosen Umständen: Das ursprüngliche Drehbuch sah vor, dass Aschenbrödel über „blühende Wiesen“ läuft; weil aber die Filmstudios der tschechisch-deutschen Koproduktion für den Sommer bereits verplant waren, lies Regisseur Václav Vorliček die Geschichte kurzerhand in den Winter verlegen.
Erneut dürfen sich das schöne Aschenbrödel und ihr Prinz über eine ganz besondere Bühne freuen: Seit einigen Jahren sorgt „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ zur Weihnachtszeit im deutschsprachigen Raum regelmäßig für ausverkaufte Konzertsäle, deren Podien sich in den Schauplatz der bezaubernden Liebesgeschichte verwandeln.
Während der Märchenfilm auf einer Großbildleinwand seinen Lauf nimmt, wird der Film-Soundtrack von Karel Svoboda live von einem großen Symphonieorchester gespielt und Szene für Szene mit den romantisch-witzigen Abenteuern synchronisiert. Schon kurz nach dem Aschenbrödel-Soundtrack erhielt Svoboda erste Aufträge aus dem Westen und seine Titelmelodien für Zeichentrickfilme wie „Die Biene Maja“, „Wickie“ oder „Nils Holgersson“ entstanden. Aber nur jene bezaubernde Melodie, zu der die Prinzessin auf ihrem Schimmel durch den Schnee jagt, vermag beim Publikum solch selige Glücksgefühle hervorzurufen.
– Orchester: Württembergische Philharmonie Reutlingen – Dirigent: Adrian Prabava
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