Bolero- Ballett mit Orchester

BOLÉRO-HOMMAGE AN MAURICE RAVEL

Wem verdankt die Welt den „Boléro“? Einer faszinierend weiblichen Persönlichkeit namens Ida. Sie trat als Tänzerin in Erscheinung, aber auch als Mäzenin. Für ihr Ensemble gab sie bei dem Komponisten Maurice Ravel ein Stück in Auftrag.

Heute ist der erotische „Boléro“ mit seinem spanischen Flair Teil einer turbulenten Tanzshow rund um die Künstlerin und Wohltäterin Ida, deren historisches Vorbild Ida Rubinstein ist. Sie trat noch als reife Frau in exotischen Kostümen auf und vermochte mit ihrer expressiven Kunst die Menschen zu begeistern. Sie war eine Ikone der 20er-Jahre und eine Ausnahmegestalt in jeder Hinsicht. Die High Society lag ihr zu Füßen.

Jetzt erfahren wir verruchte Details wie dieses: Auf Talentsuche für ihr Ensemble findet Ida zu einer jungen Tänzerin. Deren Partner stellt sich jedoch als verlorene Liebe von Ida heraus. Sie gerät in einen Konflikt und versucht, den Ex-Geliebten zu verführen. Aber letztlich rettet nur die Bühne ihre leidenschaftliche Seele…

Erleben Sie das Schicksal einer außergewöhnlichen Frau als brillantes Tanzdrama in bemerkenswert ausdrucksstarken Szenen!

Die anspruchsvollen Klänge des hervorragenden Live-Orchesters atmen das Temperament jener heißen Tage und Nächte. Sie stammen von Maurice Ravel, aber auch von Gabriel Fauré, Camille Saint-Saens, Claude Debussy, Nikolai Rimsky-Korsakow, Charles Gounod und Jules Massenet.

Es ist ein Abend voller Raffinesse und pikantem Charme.

Hier tanzt der Zeitgeist höchst selbst!

Für Kinder ab 6 Jahren geeignet.

Dauer ca. 2 Stunden zzgl. 20 Min Pause

 

Trailer:

7. Akademiekonzert der musikalischen Akademie

Die Königin der Instrumente: Orgel und Orchester in Harmonie

Dirigent: Roberto Rizzi Brignoli
Organist: Christian Schmitt

Königin der Instrumente sei sie, erhaben, gewaltig und solitär. Nirgends sonst genießt die Orgel wohl solches Ansehen wie in Frankreich, wo die Organisten der großen Pariser Kirchen Kultstatus besitzen und ein Personalwechsel zum gesellschaftlichen Großereignis wird.

Eine Verbindung von Orgel und Orchester indes schien lange Zeit undenkbar, spätestens seit Altmeister Berlioz in gewohnt bissiger Manier deren Unvereinbarkeit in seinem Standardwerk Grand traité d’instrumentation et d’orchestration modernes festgeschrieben hat.Tatsächlich stellt sich die Frage, wozu es angesichts von bis zu 115 Registern und über 8000 Pfeifen eigentlich noch eines Orchesterapparates bedürfe …

Verständlich also, dass der gut 50-jährige Saint-Saëns zunächst seine liebe Müh und Not mit dem Franz Liszt gewidmeten Werk hat. Dann aber packt ihn das Komponierfieber, und er erschafft eine ungeheuer klangschöne Welt, in der Sentiment, Dies Irae und Choralmelodien einander in süßer Harmonie ergänzen. Christian Schmitt, der das Werk mit den bedeutendsten Orchestern interpretiert hat, kommt nach Mannheim mit seiner eigenen Orgel im Gepäck – Logistik der Superlative!

Francis Poulenc (1899–1963)
Sinfonietta

Maurice Ravel (1875–1937)
Boléro

Camille Saint‑Saëns (1835–1921)
Symphonie Nr. 3 c‑Moll op. 78 Orgelsymphonie

7. Akademiekonzert der musikalischen Akademie

Die Königin der Instrumente: Orgel und Orchester in Harmonie

Dirigent: Roberto Rizzi Brignoli
Organist: Christian Schmitt

Königin der Instrumente sei sie, erhaben, gewaltig und solitär. Nirgends sonst genießt die Orgel wohl solches Ansehen wie in Frankreich, wo die Organisten der großen Pariser Kirchen Kultstatus besitzen und ein Personalwechsel zum gesellschaftlichen Großereignis wird.

Eine Verbindung von Orgel und Orchester indes schien lange Zeit undenkbar, spätestens seit Altmeister Berlioz in gewohnt bissiger Manier deren Unvereinbarkeit in seinem Standardwerk Grand traité d’instrumentation et d’orchestration modernes festgeschrieben hat.Tatsächlich stellt sich die Frage, wozu es angesichts von bis zu 115 Registern und über 8000 Pfeifen eigentlich noch eines Orchesterapparates bedürfe …

Verständlich also, dass der gut 50-jährige Saint-Saëns zunächst seine liebe Müh und Not mit dem Franz Liszt gewidmeten Werk hat. Dann aber packt ihn das Komponierfieber, und er erschafft eine ungeheuer klangschöne Welt, in der Sentiment, Dies Irae und Choralmelodien einander in süßer Harmonie ergänzen. Christian Schmitt, der das Werk mit den bedeutendsten Orchestern interpretiert hat, kommt nach Mannheim mit seiner eigenen Orgel im Gepäck – Logistik der Superlative!

Francis Poulenc (1899–1963)
Sinfonietta

Maurice Ravel (1875–1937)
Boléro

Camille Saint‑Saëns (1835–1921)
Symphonie Nr. 3 c‑Moll op. 78 Orgelsymphonie