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27.06.2020 - 19:30

SWR Symphonieorchester Abokonzert 5

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https://swrservice.de/swr-classic/index.php?cmd=show_details&page=va_details&va_id=7603

Organiser:
SWR Media Services GmbH

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Kartenvorverkauf

LE POEME DE L’EXTASE

OLIVIER MESSIAEN
Trois petites liturgies de la presence divine
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
»Wie der Hirsch schreit«, Psalm 42 für Sopran, Chor und Orchester op. 42
ALEXANDER SKRJABIN
Le poeme de l’extase op. 54

Christina Landshamer, Sopran
Christoph Grund, Klavier
Christine Ott, Ondes Martenot
SWR Vokalensemble
WDR Rundfunkchor
SWR Symphonieorchester
Eliahu Inbal, Dirigent

Der Hauptgedanke ist der von der Anwesenheit Gottes, sagt Olivier Messiaen sinngemäß zu seinen drei vokal-instrumentalen Meditationen, die während des Zweiten Weltkriegs entstanden.
Das ganze Programm lässt sich aus der Perspektive dieser „presence divine“ betrachten, wobei sich die Akzente bedeutsam verschieben. Psalm 42, den Felix Mendelsohn Bartholdy 1837 erstmals vorlegte, ist eine flehentliche Anrufung: „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir“. In gewisser Weise ist auch Alexander Skrjabin ein Gottsucher. Den überlieferten Glauben lehnt er ab, aber unter dem Einfluss des esoterischen Denkens der Jahrhundertwende schafft er sich eine eigene Kunstreligion. Im Paradies seiner unerhörten Klänge erzeugt er einen Raum für die Einheit aller Sinne.