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04.06.2018 - 20:00
05.06.2018 - 20:00

7. Akademiekonzert

Further Informations:
http://www.musikalische-akademie.de/

Organiser:
Musikalische Akademie des Nationaltheater-Orchesters Mannheim e.V.

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Kartenvorverkauf

7. Akademiekonzert 17/18 | Musikalische Akademie

 

Wolfgang Amadeus Mozart

 Symphonie Nr. 26 Es-Dur KV 184

Johannes Brahms (1833-1897)

Doppelkonzert a-Moll für Violine, Violoncello und Orchester op. 102

Anton Webern

Fünf Stücke für Orchester op. 10

Franz Schubert

Symphonie Nr. 8 h-Moll Unvollendete

Wolfgang Amadeus Mozart ist siebzehn und eben von seinen Italienreisen nach Salzburg zurückgekehrt, als die Symphonie Es-Dur KV 184 entsteht – und inspiriert von seinen beseelenden Erlebnissen im Land der Oper, hat er ihr die Form einer Opernouvertüre gegeben!

Die norwegische Pianistin Gunilla Süssmann, langjährige Kammermusik- und Konzertpartnerin von Tanja und auch Christian Tetzlaff musste aus gesundheitlichen Gründen alle Konzertengagements absagen. Anstelle des geplanten Tripelkonzerts von Ludwig van Beethoven im 7. Akademiekonzert am 04. & 05. Juni 2018 werden Tanja und Christian Tetzlaff das Doppelkonzert a-Moll für Violine, Violoncello und Orchester op. 102 von Johannes Brahms (1833–1897) spielen. Für Brahms’ Doppelkonzert sind Christian und Tanja Tetzlaff die ideale Besetzung. Denn sie sind – als Geschwister – nicht nur familiär miteinander verbunden, sondern auch künstlerisch: Seit vielen Jahren machen sie gemeinsam Musik.

GMD Alexander Soddy dirigiert das 7. Akademiekonzert, bei dem außerdem Werke von Mozart, Webern und Schubert auf dem Programm stehen.

„…einen Roman durch eine einzige Geste, ein Glück durch ein einziges Aufatmen ausdrücken“, das könne Anton Webern, schreibt Weberns Lehrer Arnold Schönberg. Lauter kostbare kleine Musikmomente hat Webern hinterlassen, „Musiken der Schrecksekunde“, wie ein Kritiker das nannte. Eine wahre Preziosensammlung sind seine Fünf Orchesterstücke op. 10: Hier zirpt kurz eine Mandoline, dort winkt eine Celesta einen kleinen Gruß – und dann ist alles wieder still …

Franz Schuberts Symphonie in h-Moll wird die Unvollendete genannt, obwohl bis heute nicht erwiesen ist, ob Schubert sie nicht vielleicht doch nach zwei Sätzen als vollendet betrachtete. Die h-Moll-Symphonie könnte sein bewusster Gegenentwurf zu Beethovens Formvollendetheit gewesen sein, ganz sicher ist sie die Klangwerdung der nagenden Zweifel, die Schubert und seine Zeitgenossen umtrieben. Noch nie, seit es die Form gibt, hat ein symphonisches Werk so bedrohlich begonnen wie dieses…

 

Abo-Verkauf ab 1.7., Einzelverkauf ab 1.9. (0621/160 44)