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29.03.2020 - 20:00

Solistenrecital — Alexander Buzlov

Further Informations:
http://www.mannheimer-philharmoniker.de/de/konzerte/r2/

Organiser:
Mannheimer Philharmoniker e.V.

More Links:
Ticketvorverkauf

 

 

 

 

 

 

Copyright Alexander Buzlov

Bach

Cellosuite Nr. 3, BWV 1009

Hindemith

Cellosonate, op. 25 Nr. 3

Bach

Cellosuite Nr. 5, BWV 1011

Cassadó

Suite für Violoncello

 

Beim zweiten Solistenrecital der Jubiläumssaison der Mannheimer Philharmoniker können Sie den bekannten Cellisten Alexander Buzlov abseits der großen Konzertsäle exklusiv und ganz nah im Stamitzsaal des Rosengartens erleben. Lassen Sie sich von seinem berückend schönen und zugleich kraftvollen Ton und einem fesselnden Programm bezaubern.

Alexander Buzlov arbeitet als Solist regelmäßig mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Paavo Järvi, und Juri Temirkanov zusammen. Als Schüler der legendären Cellisten Mstislaw Rostropowitsch, Daniil Shafran und Bernhard Greenhouse ist er Preisträger großer Wettbewerbe, wie dem Münchner ARD-Wettbewerb und dem Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau. Er ist regelmäßig zu Gast in Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, dem Lincoln Center und der Carnegie Hall in New York, dem Herkulessaal München und vielen mehr. Die New York Times lobte ihn als wahren Cellisten der russischen Tradition, der sein Instrument zum Singen bringe und das Publikum mit seinem Klang bezaubere.

Bachs Suiten für Cello gehören für jeden Cello-Virtuosen zum Allerheiligsten. Sie sind äußerst schwierig zu spielen, geistvoll und wegweisend, doch zugleich voller mitteleuropäischer Musiktradition. Die Suiten spielen – oft stark stilisiert – auf die modischen Hoftänze der Entstehungszeit und der vorhergehenden Generationen an.
Darauf griff Gaspar Cassadó, nicht nur Komponist sondern auch einer der führenden Cellisten des 20. Jahrhunderts, zurück. Er kombinierte in seiner Suite für Violoncello den barocken Formalismus und die Tanzorientierung von Bachs Suiten mit seinem eigenen spanischen Flair.
In Paul Hindemiths Sonate für Violoncello finden sich zwei besondere Eigenschaften. Zum einen sprudelt sie vor frechen Gesten, die auch die frühen Werke des Komponisten charakterisieren. Zum anderen besticht sie durch eine idiomatische Sicherheit, die auch in zahlreichen anderen Instrumentalstudien Hindemiths veranschaulicht wird.