CONGRESS CENTER ROSENGARTEN

DER ROSENGARTEN GESTERN UND HEUTE

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Im Deutschen Reich regierte Wilhelm II. als die Stadtväter Mannheims dem dringenden und listig vorangetriebenen Wunsch der Bürgerschaft nachgaben und eine Festhalle bauten. Sie sollte eine der größten und schönsten (und, wie heute, technisch fortschrittlichsten) im ganzen Lande werden.
Erbaut nach Plänen des Berliner Architekten Bruno Schmitz, eingefügt in ein einzigartiges Jugendstilensemble (das in großen Teilen noch heute um den Friedrichsplatz zu bewundern ist) und 1903 eingeweiht, war der Rosengarten von Beginn an ein vielfältiges Haus.

Bald schon fanden großartige Konzerte statt, international bedeutende Tagungen, Messen und rauschende Feste mit Beteiligung des internationalen Hochadels. Und wenn Künstler wie Gustav Mahler, Richard Strauß oder Wilhelm Furtwängler hier auftraten, wenn die Arbeiterbewegung sich hier mehr und mehr zur heute regierenden SPD zusammenfand, die modernen deutschen Gewerkschaften im Rosengarten ihre theoretischen Fundamente legten, die Hauptkongresse der jungen deutschen Luftfahrtindustrie und -forschung stattfanden, die deutschen Erfinder oder die ganz junge deutsche Modeindustrie in Mannheim Selbstbewusstsein demonstrierten – sie kamen nach Mannheim wegen der herrlichen Halle, den im Krieg zerstörten imposanten „Nibelungensaal“, und der stets innovativen Stimmung in der Stadt.

Also aus ganz ähnlichen Gründen, die das m:con Congress Center Rosengarten auch heute zu einem der hochbeliebten Tagungs- und Kulturorte machen; wenn es international bedeutende wissenschaftliche Kongresse beherbergt, die großen Parteien ihre Bundeskongresse oder Weltkonzerne ihre Hauptversammlungen abhalten, glanzvolle Bälle gefeiert werden und Weltstars wie Anne-Sophie Mutter, Alfred Brendel, Sting oder Simply Red im Mozartsaal spielen.

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